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baltic weinkontor / 2015 Berger Baron Rosé – Baron Philippe de Rothschild
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2015 Berger Baron Rosé – Baron Philippe de Rothschild

7,95 

10,60  / l

Beschreibung

Berger Baron Rosé

AOC, trocken

Baron Philippe de Rothschild

Bordeaux, Frankreich

0,75 l

12,5 %-vol.

 

Der Wein

Diese Cuvée präsentiert sich pinkfarben im Glas. Sein fruchtiges Bukett mit Noten von Erdbeeren und Himbeeren wird umschmeichelt von leichten Menthol-Aromen, die den Wein auch im angenehm langen Nachhall begleiten. Ein fruchtig-frischer Tropfen aus weltbekanntem Hause.

Eignet sich hervorragend als Aperitif oder zu sommerlichen Salaten sowie gegrilltem Geflügel.

 

Die Vinifikation

Dieser trocken ausgebaute Roséwein setzt sich aus den Rebsorten Merlot (88 %), Cabernet Franc (9 %) und Cabernet Sauvignon (3 %) zusammen, die aus den Bordeaux-Gebieten Côtes de Blaye, Fronsac und Sainte-Foy-Bordeaux stammen. Er wird nach der Saignée-Methode (saigner=bluten) hergestellt. Hierbei verbleibt der Most für mehrere Stunden (i.d.R. mind. 24 Stunden) oder sogar einige Tage auf der Maische, wodurch sich Farb-, Gerb- und Aromastoffe aus den Schalen, Kernen, etc. herausziehen und in den Wein übergehen. Anschließend wird ein Teil des Mostes abgezogen. Der Wein erhält somit eine kräftigere Farbe, eine höhere Dichte und in diesem Falle eine frische Fruchtigkeit.

 

Das Weingut

Baron Philippe de Rothschild: Müssen wir noch mehr sagen?

Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie noch nie mit der Weinwelt in Kontakt gekommen sind, ist Ihnen der Name Baron Philippe de Rothschild garantiert ein Begriff. Schließlich fällt er immer dann als Zauberwort, wenn es um Genuss, Luxus, Grandezza und die kulinarische Weltherrschaft des Bordeaux geht. Wenn Ihnen allein beim Gedanken an die Weinpreise dieses Hauses der Kopf schwindelt, dann haben wir jedoch vielleicht eine kleine Überraschung für Sie. Denn Baron Philippe de Rothschild kann auch Luxus auf Einstiegsniveau.

Wie alles begann…

Die aktuelle Weinwelt der Rothschilds kann man nicht ohne einen Blick in die Geschichte analysieren. Schließlich ist der Erfolg des Hauses fest mit der Entwicklung des Bordeaux verbunden und beruht ganz wesentlich auf klugen Entscheidungen, welche die Rothschild-Vorfahren einst trafen.

Einer dieser Vorfahren war Nathaniel de Rothschild, der mit dem Kauf des heute berühmten Weinguts Château Mouton in Pauillac 1853 den Grundstein des Imperiums legte. Dabei sind zwei Dinge bemerkenswert: Erstens ist die Familie in Sachen Weinbau nicht einmal halb so alt wie andere große Bordelaiser Häuser. Zweitens wurde das Château Mouton Rothschild zunächst nur in die 2ème Grand Cru Classé eingestuft. Zur Ehrenrettung des Firmengründers sei aber gesagt, dass diese Einstufung nicht an den Weinen selbst lag, die bereits nach rund zwei Jahren Arbeit auf dem Weingut für Aufsehen sorgten. Das Rothschildhaus war einfach zu jung für die erste Klasse.

Mit Baron Philippe de Rothschild und seiner Übernahme des Gutes im Jahre 1922 sind wir beim tatsächlichen Helden dieser Weingeschichte angekommen. Der Rennfahrer, Nathaniel-Urenkel und überhaupt vielseitige Unternehmer ließ es sich trotz seiner jungen Jahre – er war gerade einmal 20 – nicht nehmen, den Besitz mit kompromisslosem Engagement zum heutigen Ruhm zu führen.

Baron Philippe de Rothschild brachte buchstäblich den Geist in die Flasche

Dass wir heute edle Weine aus Flaschen und nicht mehr direkt aus dem Fass genießen, ist im Wesentlichen eine Erfindung von Baron Philippe de Rothschild. Denn er wollte seinen Produkten erstens die exklusive Aura eines begrenzt vorhandenen Gutes verleihen, und zweitens mit dem damals revolutionären Zusatz „mis en bouteille au château“ für die sorgfältige Arbeit seines Hauses werben.

Die echte Rothschild-Revolution war jedoch die Einführung der Mouton Cadet-Zweitlinie im Jahre 1930. Damit demokratisierte der Baron nämlich die Noblesse des Bordeaux. Die Weine waren betont günstig und entsprachen trotzdem den hohen Qualitätsanforderungen des Hauses. In wenigen Jahren wurde über einem Mouton Cadet nicht einmal mehr die edelste Nase gerümpft. So stieg der Baron Philippe de Rothschild Mouton Cadet – gleich in welcher Facette – erstens zur echten Weinmarke und zweitens zum wahren und ewigen Verkaufshit auf.

Dass der Visionär das Etikett des Grand Vin des Château Mouton Rothschild zudem regelmäßig von den wichtigsten Künstlern der Moderne entwerfen ließ, zeigte ebenfalls seine Hinwendung zu einem zeitgemäßen Weingenuss. Unter den großen Namen waren Chagall und Warhol, Dalí und jüngst der Koreaner Lee Ufan.

1973 wurden diese Bemühungen und natürlich die Qualität aller Weine auch von offizieller Seite anerkannt und das Château Mouton Rothschild erhielt – die 1er Cru Classé – als eines von bis heute nur fünf Häusern.

Die Nachfolger des Baron Philippe, zunächst Tochter Philippine und seit 2014 Philippe Sereys de Rothschild, führten diese spannende und ruhmreiche Geschichte fort und basteln weiter am Mythos Rothschild. Und zwar mit Weinen, die große Klasse mit Vernunft verbinden.

 

Analyse

Restzucker: 1,0 g/l

Säure: 5,61 g/l

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